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17.01.2016 Hallenturnier von Eintracht Northeim

Platz 5 in Northeim - Ein Turnier zum Vergessen für die Pfeile

Nachdem Samstag bereits gespielt wurde, fuhr man sonntagmorgens mit etwas verändertem Kader zum Hallenturnier im Modus „Jeder gegen jeden“ nach Northeim. Trotz der durch die Witterungsverhältnisse etwas schwieriges Anreise starteten die Pfeile gut ins Turnier und bezwangen den Oberligarivalen FFC Renshausen sowie Eintracht Northeim 2 mit jeweils mit 2:1 Toren. Doch an diese Leistungen konnten sie im weiteren Turnierverlauf nicht anknöpfen.  

Individuelle Fehler, Unkonzentriertheiten und fehlende Körperspannung spickten nun das Spiel der Pfeile und somit verloren sie nicht nur gegen den VFL Herzberg (1:2), sondern unter kuriosen Umständen auch gegen Eintracht Northeim (2:3). Bei dem Duell mit den Gastgebern verletzte sich Fenja Ahrens beim Stande von 2:2 durch einen Kniestoß ins Gesicht. Für sie war das Turnier in dem Moment beendet! Anschließend bekam Bianca Giering für ein weitaus harmloseres Foul eine 2 Minuten Strafe. Um das Ganze abzurunden, spielte Madeline Schulz den Ball 40 Sekunden vor Ende ins Seitenaus. Weil eine Northeimer Spielerin nach einem Zweikampf angeschlagen im Broistedter Strafraum liegen blieb, entschied sich Madeline im Sinne des Fair-Plays dafür, die Überzahlsituation für die Pfeile nicht auszunutzen, sondern das Spiel für eine mögliche Behandlung zu unterbrechen. Dieses vorbildliche Verhalten sollte nicht belohnt werden. Die Northeimer beschlossen in diesem Moment den Pfeilen den Ball nicht wieder zu überlassen, sondern machten das Spiel schnell und nutzen die Möglichkeit zum 3:2 gegen verdutze Pfeile einzuschieben. Zu erwähnen ist dabei, dass sich der Trainer der Gastgeber im Anschluss aufrichtig bei den Pfeilen entschuldigte, während sein Team aber noch den Sieg bejubelte.

Im weiteren Verlauf mussten die Pfeile gegen den späteren Sieger SV Uder (Verbandsliga Thüringen) eine verdiente 0:2 Niederlage hinnehmen. Das letzte Spiel gewann man dann aber nochmal gegen Eintracht Northeim 3 (5:1) und konnte somit den 5. Platz erspielen. 

Fazit: Vor allem gegen Mitte des Turnier schwache Vorstellung – hier wäre deutlich mehr drin gewesen als Platz 5.